weltweit SMS versenden für nur 2,5 Cent

Nachdem ich mit meinem Handy hauptsächlich SMS versende, habe ich mir vor ca. zwei Jahren die Mühe gemacht und nach einer Möglichkeit gesucht, möglichst günstig SMS zu versenden.
Nachdem es damals kaum SMS Flatrates gab und der Versand pro SMS im günstigsten Fall 9 Cent gekostet hat (wenn man den dementsprechenden Tarif hatte), habe ich mich für die Möglichkeit SMS übers Internet zu versenden interessiert.
Auch wenn ich damals noch kein Smartphone hatte, war es nach meiner Rechnung günstiger eine Internetflatrate zu buchen und zusätzlich ein SMS Paket von Cherry SMS, das es ermöglicht SMS über das Internet zu versenden.
Je nachdem, wieviel Geld man auf sein Konto lädt zahlt man hier zwischen 0,04 EUR und 0,025 EUR. Will man jeweils seine eigene Rufnummer mit der SMS übertragen, kostet es jeweils das doppelte. Alternativ kann man die SMS, die auf Standardversandnummer geantwortet werden, per Email an seine Emailadresse weiterleiten.
Ich persönlich versende meine SMS standardmäßig mit Rufnummerübertragung, also für 5 Cent.
Die SMS können entweder direkt über die Webseite, oder was natürlich viel praktischer ist, über ein App, bzw. bei älteren Handys per Java App versendet werden.
Ich persönlich nutze dazu nicht das offizielle App, sondern für mein Android die Anwendung WebSMS mit einem sogenannten WebSMS Connector für Cherry SMS. Zum Empfang der SMS gibt es passend dazu die App SMSdroid, welche vom gleichen Entwickler ist wie WebSMS und sehr gut mit dieser zusammenarbeitet.
Um nun günstig SMS per Internet weltweit für wenige Cent versenden zu können muss man nur noch die Apps installieren, WebSMS mit dem WebSMS Connector für Cherry SMS verbinden und den Provider auf Cherry SMS einstellen.
Ich nutze diese Kombination jetzt bereits seit fast zwei Jahren und bin sehr zufrieden damit. Die SMS kommen sehr schnell beim Empfänger an und auch Freunden im Ausland kann man mit diesem Dienst deutlich günstiger SMS schreiben, als mit den meisten anderen Tarifen auf dem Mobilfunkmarkt.

GSW Immobilien AG und der Schuldenstand von Berlin

Durch einen Artikel auf Capital.de bin ich heute auf GSW Immobilien AG in Berlin aufmerksam geworden.
Zunächst klingt der Artikel natürlich sehr verlockend: Die Quadratmeterpreise der GSW sollen mit 800 EUR pro Quadratmeter bewertet sein, und das bei einem Kurs-Buchungs-Verhältnis von 29,73 EUR Kurs- zu 26,67 EUR Buchwert.
Wie in dem Artikel richtig beschrieben wird, würde der Bau neuer Wohnungen deutlich mehr kosten (im Artikel werden 1.200 EUR pro Quadratmeter veranschlagt). Die erste Frage die sich mir da stellt ist: Muss man in Berlin überhaupt neue Mietwohnungen bauen? Soweit ich informiert bin, herrscht in Berlin nicht gerade Wohnungsnotstand. Im Gegenteil, es gibt in vielen Gegenden gerade genügend leer stehende Wohnungen, woraus sich auch die Frage ergibt, inwiefern die Wohnungen der GSW überhaupt vermietet werden.
Natürlich trägt die Urbanisierung in Deutschland dazu bei, dass in Deutschland der Bedarf an Wohnungen in Großstädten stetig steigt. Aber reicht dies aus?
Eine andere Tatsache die mich beschäftigt, ist die Frage, ob die Berliner in Zukunft noch ihre eigene Wohnung leisten können? Bei einer Stadt- bzw. Landesverschuldung von mehr als 18.000 EUR pro Kopf, die in den nächsten Jahrzehnten wohl von den Berlinern eingefordert werden müssen, könnte ich mir gut vorstellen, dass in Berlin ein Trend einsetzt, den ich als Münchner nur all zu gut kenne: die Bildung von WGs um Mietkosten zu sparen.
Ich werde mir in den nächsten Tagen gut überlegen, ob ich eventuell in die GSW investieren werde. Falls die Dividende wirklich bei 1,66 EUR pro Aktie für 2012 liegen sollte, ergäbe dies eine Dividendenrendite von 5,5%, bei einer relativ sicheren Geldanlage… die oben genannten Punkte vorerst außer acht gelassen.
Einen Blick ist die Aktie auf jeden Fall wert.

Yuki Matsueda

Mehr oder weniger durch Zufall bin ich heute auf den Künstler Yuki Matsueda gestoßen, welcher mit seinen dreidimensionalen Werken eine wirklich neue Art der Kunst geschaffen hat.
this is EXIT

 

 

 

Neben verschiedenen Warnschildern, Spielkarten oder Straßenfotos, werden auch Eier oder Wecker in den dreidimensionalen Raum geworfen. In meinen Augen wirklich gelungene Kunstwerke. Leider hat Matsueda bisher nur Ausstellungen in Japan und Südkorea veranstaltet und noch keine in Europa.

Weitere Werke zu finden auf Matsuedas Webseite.

PosterXXL Anleihe mit 7,25%

Wer sich im Internet viel zu dem Thema Aktien oder Anleihen informiert, ist in den letzten Tagen wohl kaum um eine Anzeige der PosterXXL AG herum gekommen, welche sowohl intensiv im Internet, als auch im Fernsehen mit ihrer neuen Anleihe werben.
Ich habe der Verlockung von 7,25% (bei einem BBB- Rating), in der derzeitig sehr schwierigen Zinsphase, heute nachgegeben und die Anleihe gezeichnet.
Verlockend ist unter anderem auch die erste Zinszahlung, die statt nach zwölf Monaten, bereits schon nach fünf Monaten am 15. Dezember ausgezahlt wird. Anschließend zahlt die PosterXXL AG den Kupon einmal jährlich.
Zu meinen absoluten Anleihenlieblingen haben sich in den letzten Jahren übrigens die Anleihen der Heidelberg Cement entwickelt. Mit zwei Kuponzahlungen jährlich und einem Kupon von 7,5%9,5% (bei einem BB-Rating) haben die Anleihen genau den richtigen Nerv bei mir getroffen. Leider scheine ich nicht der einzige Anleiger zu sein, dem diese Anleihen sehr gefallen, da der Kurs vereinzelt teilweise über 110% notiert.
Für welche Anleihe man sich auch letztlich entscheidet, am wichtigsten ist immer, dass der Emittent am Ende auch zahlt, was leider in den letzten Jahren immer fragwürdiger geworden ist und nicht außer acht belassen werden sollte, schließlich gilt bei Anleihen wie auch überall sonst im Finanzwesen: Höhere Rendite zahlt man stets mit höherem Risiko.

Forum Manager mit Nikolaus von Bomhard

Wie einigen Leuten bereits bekannt sein dürfte, bin ich großer Fan der Munich Re. Ein Punkt, warum ich der Munich Re mein Geld anvertraue ist natürlich das Management. Allem voran Herrn von Bomhard, der in Bogenhausen in einer Mietwohnung wohnt und täglich mit dem Fahrrad durch den Englischen Garten in sein Büro fährt.

Vergangenen Montag konnte man noch mehr Details aus seinem Leben als Vorstandsvorsitzenden der Munich Re bei der Fernsehsendung Forum Manager auf PHOENIX. Da PHOENIX so nett ist, alle Folgen von Forum Manager in seiner Mediathek zu archivieren, kann die Folgende hier nochmals angesehen werden.